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16.09.2011
Auch die Nachfrage nach Luxuswohnungen steigt!
Das in Deutschland erzielte Umsatzvolumen mit Luxusimmobilien steigt, und zwar sogar stärker als die Durchschnittspreise. Bereits seit ein paar Jahren lassen sich hochwertige Wohnimmobilien in Berlin gut verkaufen. Der Nachfrageboom hat sich mit Beginn der Griechenland-Krise noch vergrößert. Den Käufern geht es nicht so sehr um die Rendite sondern mehr um Sicherheit. Bauträger, die hier für Nachschub sorgen, haben in Berlin, Frankfurt und Hamburg mehr Wohnungsneubau-Projekte in Planung und Bau als noch vor einem Jahr. Die zur Zeit teuerste Immobilie liegt in München bei ca. 20.000 EUR/qm, in Berlin liegt die Obergrenze bei ca. 12.500 EUR/qm.

09.09.2011
Mit niedrigen Zinsen zum Eigenheim
Durch die Finanzkrise ist die Angst vor Inflation bei vielen Menschen gewachsen und legen ihr Geld statt in Aktien und festverzinsliche Wertpapiere lieber in Immobilien an. Hinzu kommt, dass die niedrigen Zinsen und die moderaten Immobilienpreise den Kauf einer Wohnung oder eines Eigenheimes derzeit günstig machen. Für Immobiliendarlehen werden bei einer Laufzeit von 10 Jahren ca. 4 Prozent verlangt. Selbst bei 20 jähriger Zinsbindung liegen die Zinsen erst bei ca. 4,5 Prozent. Finanzexperten Raten zu einem Eigenkapitalanteil von 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises. Für die angebotenen Top-Zinsen wollen die Banken meist 40 Prozent Eigenmittel. Darüber verlangen sie Risikoaufschläge beim Zinssatz. Der Wert einer Immobilie ist vergleichsweise sicher, vorausgesetzt Preis, Qualität und Lage stimmen.

02.09.2011
Was ist eine Ausbietungsgarantie?
In manchen Fällen kann es vorkommen, dass die Bank, die die Zwangsversteigerung betreibt, mit einem Interessenten eine Ausbietungsgarantie abschließt. Hierbei verpflichtet sich der Interessent ein Gebot in einer festgelegten Mindesthöhe im Zwangsversteigerungstermin abzugeben. Dieser Vertrag ist für beide Seiten vorteilhaft. Da die Bank nun sicher sein kann, einen bestimmten Erlös zu erzielen, kann sie die Zwangsversteigerung einleiten oder fortführen. Der Vorteil für den Bieter liegt darin, dass er darauf vertrauen kann, den Zuschlag zu dem Gebot zu erhalten, sofern nicht ein anderer Interessent mehr bietet. Kommt der Bieter seiner Verpflichtung aus dem Ausbietungsvertrag nicht nach, so ist er verpflichtet, der Bank den entstandenen Schaden zu ersetzen. Eine Ausbietungsgarantie muss vor einem Notar beurkundet werden.

26.08.2011
Weniger Zwangsversteigerungen!
Im ersten Halbjahr 2011 hat sich die Zahl der Zwangsversteigerungstermine von Immobilien erheblich verringert. Bundesweit wurde ein Rückgang um ca. 10 Prozent verzeichnet. Dieser Trend wird sich voraussichtlich auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen. In Berlin nahmen die Versteigerungen mit 28 Prozent am stärksten ab. In Brandenburg gingen diese um ca. 18 Prozent zurück. Dennoch liegt die Anzahl der Termine pro 100.000 Einwohner im Land Brandenburg 3 mal höher als in Berlin. In Berlin fielen im ersten Halbjahr auf 100.000 Einwohner 42 Versteigerungen in Brandenburg dagegen 146.
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